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Journal

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  Phänomenologie

Phänomenologisch zu schauen heisst:

- Weniger mit vorgefassten Konzepten hinschauen, sondern offen für das gerade Notwendige bleiben - also lieber die Ideologie opfern, als die Erfahrungen dem eigenen Konzept anzupassen.
- möglichst nah am unmittelbar Spürbaren zu bleiben
- Beschreibungen zu wählen, die das Spüren unterstützen,und die durch Erfahrung und Erleben überprüfbar sind und - so weit es geht - nicht zu bewerten und zu beurteilen.
- es hilft auch, auf die Wirkung zu schauen - denn so manch` gute Absicht hat eine ganz und gar ungünstige Wirkung.
- Und die Bedeutung eines Konflikts, eines Problems offen zu halten, also auf die zu frühe Deutung verzichten - mit Steve de Shazer`s Worten: "Wenn Dir eine Deutung einfällt, nimm` eine Aspirin und warte bis der Anfall vorbei ist."
- dies hält den Erfahrungsraum offen und erhöht das Gewahrsein.
- daraus kann eine bewußtere neue, aber günstigere Be-Deutung der Themen entstehen, denn Bedeutung wird sowieso von uns konstruiert -

Hunter Beaumont hat mal gesagt:
Der Herzschlag dieser Arbeit ist es, Menschen unterscheiden zu lehren.
Zu unterscheiden, was die Seele braucht, von dem, was unsere sozialen Konditionierungen, religiösen Vorurteile und Ideologien von uns fordern.





 
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www.rabenbauerj.de
Phänomenologische Therapie im Kontakt mit den Bewegungen der Seele.
© Dr.med. Josef Rabenbauer